Wacken und die Headbanker
Unter den Wacken-Besuchern finden sich immer wieder zahlreiche merkwürdige und amüsante Gestalten. Einige davon sind die sogenannten Headbanker, die sich wie folgt beschreiben:
Sie, als geneigter Besucher dieser fantastischen Internetpräsenz und jahrelanger, in tiefer Treue verbundener Freund der Leverkusener Headbanker, wissen natürlich längst, auf welchen Umstand sich die unfassbar kreative und phantasievolle Wortschöpfung “Headbanker” bezieht. Nämlich auf die Tatsache, dass ausnahmslos alle Beteiligten verantwortungsvolle Positionen in der deutschen Finanzwirtschaft bekleiden.
Muahaha!
Spätestens seit der von solchen Gestalten verbrochenen Bankenkrise, welche den Steuerzahler mal eben ein paar Hundert Milliarden Euro an Krediten, Bürgschaften und Garantien für rückgrat- und verantwortungslose Spekulanten kosten wird, sollte man das Attribut “verantwortungsvoll” für diesen Berufszweig wohl besser streichen
Aber hey, natürlich gab’s mal wieder eine der nichtssagenden Aktionen gegen Rassismus auf dem W:O:A, während man vermutlich gleichzeitig im Metalmarkt mal wieder CDs von Rechtsrock-Bands kaufen konnte und eindeutig rechte Gestalten wohl erneut nicht vom Gelände verwiesen wurden.
Jo jo jo, United gegen Ratzismusch, ne? Bisschen debil in die Kamera grinsen und denken, das sei eine Aussage oder gar eine Aktion mit einer Wirkung jenseits von PR und Selbstbeweihräucherung
Das passt zum Wacken Open Air wie der Arsch auf den Eimer
PS: Und die tollen Karten auf dem Foto sind nicht rot, sondern orange – au mann!
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