Konstruktive Kritik? Bitte schön (Teil 2)

Und hier ein weiterer konstruktiver Vorschlag für das Wacken Open Air:

  • Hört auf damit, überall Euer Logo draufzupappen und Standardkram mit Wacken-Logo zu überhöhten Preisen zu verkaufen!

Textilien, Aufkleber, Anhänger etc. und ein paar lustige Sachen wie Toaster oder Vibratoren mögen ja noch ok sein, weil es halt entweder etwas mit Erinnerungswert oder eine Art Scherzartikel darstellt. Gegen Bier ist ja sowieso nie etwas einzuwenden ;)

Aber kein Mensch braucht z.B. Wacken-Grills oder Wacken-Holzkohle. Kurzum, nehmt im Supermarkt auf dem Festivalgelände und an den Verkaufsständen normale Verbrauchsmaterialien ohne Wacken-Logo, aber zu besseren Preisen auf. Den Gewinn dürfte das nicht wirklich schmälern, da bei günstigeren Preisen auch mehr verkauft werden dürfte. Man muss nicht wirklich alles branden, worauf man sein Logo drucken lassen kann.

Für das Merchandising sollte man sich generell mehr auf szenetypische Accessoires und eben teils lustige Sachen festlegen, aber vor allem auch auf Qualität achten.  Sonst tritt der gleiche Effekt auf, wie man ihn vielfach über das Preis- / Leistungsverhältnis der Fressbuden auf dem Festivalgelände hört: kleine Portionen, zweifelhafte Qualität, aber teurer Preis – das Gefühl, abgezockt zu werden. Sonst wird das Wacken-Logo vor allem eine “Marke” für überteuerten Tand.

Ergo: Weniger ist manchmal mehr.

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