Wir haben bereits bei mehreren anderen Artikeln erwähnt, dass uns das Wacken Open Air (WOA) eigentlich scheißegal ist, wir aber nicht mögen, wie die ebenso billige wie penetrante PR des WOA dafür sorgt, dass Metaller als dauerbesoffene Vollhonks auf dem intellektuellen Niveau von hirnverbrannten Ballermann-Touristen dargestellt werden. Folgender Screenshot einer Meldung in dem Käseblättchen EXPRESS verdeutlicht das sehr schön:

Genau: “Kult” und schrill und man küßt sich gegenseitig die von der tagelangen Benutzung der DIXI-Klos verdreckten Ärsche. Da fahren dann Andreas Asi und Tom Trottel zusammen mit Volker Vollidiot nächstes Jahr auch hin, obwohl sie mit Metal nichts am Hut haben, aber sich so zum vollasozialen Abfeiern ohne Rücksicht auf Verluste oder andere Leute den Flug nach Loret oder Malle sparen können, ergo geht mehr Suff und Randale. Na herzlichen Glückwunsch!
Und bitte, liebe EXPRESS-Artikelschmierer: Wacken ist KEIN Heavy Metal mehr, schon lange nicht mehr! Das WOA ist zu einem verdammten Kinder- und Sauffest für asoziale Vollpfosten verkommen, wo sich abends die Bewohner bei dem kirmesartigen Affenzirkus rund um die Bühnen die Kante geben, nachdem sie tagsüber den Festivalbesuchern mit pappigen Aufback-Brötchen und Discounter-Plörre zum Wuchertarif an ihren Pavillons vor den Häusern das Fell über die Ohren gezogen haben. Diese ebenso unsägliche wie unerträgliche Mischung aus einem immer größeren Anteil szenefremder, asozialer Partyspacken ohne Benehmen und ausgeuferter Durchkommerzialisierung von jedem Wacken-Furz hat diesem ehemaligenFestival schon lange die Seele geraubt. Und hört angesichts der aktuell herrschenden Zustände beim WOA endlich auf mit den “von Fans für Fans”-Lügen, das Ganze ist schon lange ausschließlich den Egos und dem Kontostand im WOA-Office gewidmet.
Leute, scheißt auf Wacken und die raffgierigen W*chser, die dafür sorgen, dass Metaller in den Medien als hirnlose, besoffene Dummköpfe und lächerliche Witzfiguren dargestellt werden, bloß damit über ihren Goldesel berichtet wird. Es liegt an uns Metalheads, solchen blinden und tauben Nestbeschmutzern den Stinkefinger zu zeigen und mit den Füßen abzustimmen, was wir wollen und was nicht!
Sollen Sie ein Sauf- und Party-Event für Kegelvereine, Junggesellenabschiede, Abschlussklassen oder sonstiges Volk dieser Art veranstalten, aber dann bitte nicht mehr mit dem Label “Metal” versehen. Wie wäre es mit einem Ballermann Open Air (BOA) oder einer Kuhscheisse-Kirmes? Da würden mittlerweile viele Besucher sicher kaum noch einen Unterschied bemerken, denn dem Gefühl fürs Geschäft mußte das Gefühl für die Szene weitgehend weichen…
August 7th, 2011
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